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Partizipation in Erziehungsstellen

Stufen der Partizipation

Partizipation und Beschwerdemanagement sind auch ein wichtiges Thema für Erziehungsstellen.,

 

denn "Übergriffe auf Schutzbefohlene sind im System der stationären Unterbringung in Familien schwer erkennbar. Das familiäre System ist in der Regel „geschlossener“ als eine Heimgruppe, die deutlicher in den
institutionellen Rahmen eingebunden ist. In der privaten Sphäre einer Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaft (Erziehungsstelle) steht das fremd untergebrachte Kind in einem engen persönlichen Verhältnis zu den Familienmitgliedern und somit in einem stärkeren Loyalitätskonflikt ihnen gegenüber. Bei der Aufdeckung eines Übergriffes besteht für das Kind die
Gefahr, nicht nur seine unmittelbaren Bindungspersonen zu verlieren sondern zugleich auch seinen vertrauten Lebensort. Entsprechend hoch sind in SPLG (Erziehungsstellen) die Anforderungen an Träger und Fachkräfte zur Gewährleistung des Schutzes von jungen Menschen.

- Die Beratungsfachkraft des Trägers hält einen eigenständigen Kontakt zum Kind/Jugendlichen.

- Der Umgang mit den Anforderungen des Kinderschutzesgemäß § 8a SGB VIII ist in einem Verfahren geregelt, das Bestandteil der Konzeption des Trägers ist und den Vereinbarungen mit den örtlichen Jugendämtern entspricht.

- Der Träger stellt den Verfahrensablauf mit der
SPLG (Erziehungsstelle) sicher und trägt Sorge dafür, dass erweiterte
Führungszeugnisse aller Erwachsenen in der SPLG (Erziehungsstelle) vorliegen."

- "Er stellt ein internes Beschwerdeverfahren für die jungen Menschen sicher."

Der obige Textausszug stammt aus " SPL Sozialpädagogische Lebensgemeinschaften , Der Paritätische NRW, Wuppertal, Mai 2011.

 

Wir - der Sozialpädagogische Familienverbund / SoFa - stimmen diesen Aussagen ausdrücklich zu uns setzen uns dafür ein, dass

unsere Arbeit von einer positiven und wertschätzenden Grundhaltung getragen ist, in der Partizipation und konstruktive Kritik ausdrücklich erwünscht sind.

Wir tragen Sorge dafür, dass jede Beschwerde bearbeitet wird und dass der der junge Mensch freien Zugang zu Beschwerdemöglichkeiten erhält, sowohl in den Erziehungsstellen, als auch intern über den Träger, z.B. über Fachberater und ebenso auch extern, z.B. über Beratungsstellen, Vertrauenslehrer etc. 

 

 

des Arbeitskreises Träger von Erziehungsstellen in Niedersachsen und Bremen (AkTEN).

Als Mitglied dieses Arbeitskreises haben wir das Eckpunktepapier mit erarbeitet. Neben den schon oben genannten Kriterien weist das Eckpunktepaier auf weitere Schlüsselkriterien hin, die für die Partizipation der von uns betreuten jungen Menschen wichtig sind. 

Unter dem obigen Link (anklicken der Überschrift) können Sie das Eckpunktepaper "Partizipation in Erziehungsstellen des Arbeitskreises AkTEN lesen:

 

 

des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie

 

Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter:

 

Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren im Rahmen der

Betriebserlaubniserteilung für Einrichtungen der Erziehungshilfe

Eine Arbeitshilfe für die betriebserlaubnis erteilenden Behörden nach §§ 45 ff. SGB VIII

Eine Orienierung für Träger der Jugendhilfe

Link zum pdf Dokument bitte anklicken:

www.bagljae.de/downloads/116_beteiligungschancen-in-der-heimerziehung_2.pdf

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