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SoFa Inobhutnahmen

 

(D)ein Zuhause in der Krise

Der Sozialpädagogische Familienverbund

bietet Inobhutnahmen im Rahmen eines familiären Angebots an.

In der Inobhutnahmestelle Husen können 2 Jugendliche ab 12 Jahren oder 1 Säugling aufgenommen werden. Neben den Inobhutnahmeplätzen befinden sich keine weiteren Kinder / Jugendlichen in der soz. päd. Familie. Dadurch wird eine intensive, persönliche und sehr individuelle Betreuung ermöglicht.

Bei Rückfragen / Anfragen: 0531/3789022,   0176/97391371   oder familienverbund@gmx.de

 

 

Betreuungsleistungen

  • Der in Obhut genommene junge Mensch wird im Rahmen eines Familiensystems betreut.
  • Die Inobhutnahme erfolgt entweder als "Regelleistung" für junge Menschen, die eine Kita, Schule oder einen Ausbildungsplatz besuchen (analog zur Leistung einer Erziehungsstelle) oder bei Säuglingen und jungen Menschen, die über 24 h / 7 Tage betreut werden müssen, als "Intensivbetreuung" . Die jeweiligen Standards sind im Leistungsangebot „Inobhutnahmen“ beschrieben. 
  •  Die Inobhutnahme ist Teil einer Krisenintervention oder auch einer Schutzmaßnahme zur Sicherung des Kindeswohls
  •  Daher erfolgen situationsgerecht intensive Betreuungs- und Gesprächsangebote, die den besonderen Bedarfen einer Krisensituation gerecht werden und den jungen Menschen stützten und stabilisieren.
  • Gesprächsangebote erfolgen im Rahmen der „Alltagsgestaltung- und des familiären Zusammenlebens, als auch terminiert und themenzentriert.
  •  Besondere Beratungs- und Einzel- wie Familiengespräche können auch im Rahmen der Fachberatung erfolgen.
  •  Unter Beachtung der Sicherung des Kindeswohls vor akuten Gefährdungen werden Eltern, das Familiensystem, sowie das soziale Netz in die Hilfe mit einbezogen und Kontakte ermöglicht.
  •  Die Inobhutnahmestelle bietet eine Beteiligung am Klärungs- und Perspektivfindungsprozess allen Beteiligten an.
  • Gezielte "Clearingaufträge" können über Fachleistungsstunden separat vereinbart werden.
  •  Im Rahmen des Inobhutnahme werden Informationen zur Lebens- und Krisensituation des jungen Menschen, sowie zum speziellen Hilfebedarf des jungen Menschen erhoben.
  •  Der Verlauf der Inobhutnahme, mit entspr. Verhaltensbeobachtungen, besonderen Ereignissen, Krisenreaktionen wird von der Einrichtung dokumentiert.
  •  Die Einrichtung wirkt an der Gestaltung der Übergänge in eine andere Hilfe mit.
  • Säuglinge werden ihren engen Beziehungsbedürfnissen angemessen betreut und über Nacht im Schlafraum des Betreuerehepaars betreut und versorgt
  •  Altersgerechte Spielmaterialien für alle Altersstufen werden vorgehalten.

 

 

Standards der Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Träger

  • In der 1. Woche der Inobhutnahme sollen ein Aufnahmegespräch und ca 2-3 Eltern-/ Familiengespräche seitens der Einrichtung erfolgen.
  • Informationen zum Fall sollen der Einrichtung am Folgetag, spätestens jedoch am 3. Tag vom fallzuständigen Mitarbeiter vorliegen.
  • Ein Schutzplan ist bei Verdacht auf akuter Kindeswohlgefährdung mit Beginn der Aufnahme zu vereinbaren.
  • Bis zum 3. Tag solle eine Auftragsklärung mit der Einrichtung, dem jungen Menschen und dem Familiensystem erfolgen. Die Hilfeperspektive wird durch den ASD erarbeitet und die Einrichtung wird entsprechend informiert und beteiligt.
  • Es sollen min. 3 Kontakte in 14 Tagen zwischen Einrichtung und fallzuständigen  ASD Mitarbeiter erfolgen.
  • Vor Beendigung der Inobhutnahme erfolgt ein Abschlussgespräch, das auch die Gestaltung des Überganges mit einbezieht. Die Übernahme des jungen Menschen erfolgt durch den fallzuständigen Mitarbeiter des ASD.

 

Qualitätsmamagement

Die Inobhutnahmestelle ist Einrichtungsteil des Sozialpädagogischen Familienverbundes und in deren Qualitätsstrukturen und Prozessen eingebunden, wie in der Leistungsbeschreibung „Erziehungsstellen“ beschrieben. Der Sozialpädagogische Familienverbund ist eine VPK qualitätsgeprüfte und zertifizierte Einrichtung mit verpflichtenden Standards.

Kernpunkte:

-          wöchentliche Team- und Dienstbesprechungen

-          14 tägige Fachberatung /Hausbesuche

-          monatliche externe Supervision

-          Fortbildung 2x jährlich

-          Qualitätszirkel

-          Einrichtungshandbuch

 

Vernetzung

- Arbeitsgemeinschaften gem. § 78 SGB VIII in der Stadt Braunschweig, Landkreis Wolfenbüttel, Landkreis Peine

- Fachausschuss Jugendhilfe Braunschweig –Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände

- AG Braunschweiger Träger von Erziehungsstellen

- Mitglied im AkTEN (Arbeitskreis Träger von Erziehungsstellen in Niedersachsen und Bremen)

- Mitgliedseinrichtung des VPK Landesverbandes Niedersachsen e.V.

 

 

alles wird gut...
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